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Saisonabschluss 2. Wasserballliga 2017/2018

Nachdem nun auch die letzten Auswärtsspiele der Spielgemeinschaft Solingen/Wuppertal beendet sind, ist die Saison der zweiten Wasserball Liga Herren beendet. Im Gesamtergebnis steht ein ausgeglichenes Punktverhältnis von 18:18, was den Wasserballern einen fünften Platz im Mittelfeld beschert. Mit nur drei Punkten mehr hätten sie allerdings den dritten Platz klären können.

Dabei sah es zu Beginn der Saison gar nicht danach aus, dass so eine Platzierung überhaupt möglich wäre. Erst im fünften Anlauf konnte die SGW ein Spiel für sich entscheiden. Diese anfänglichen Schwierigkeiten wurden im Laufe der Saison verbessert, bis der Punkteausgleich am Ende stand. Diese unstete Leistung spiegelt sich auch in einzelnen Spielen wider. So konnte zwar Tabellenführer Düsseldorf mit 7:11 geschlagen werden, gegen den Vorletzten Lünen mussten die Spieler der SGW allerdings mit einer Niederlage mit 13:4 nach Hause fahren. Trainer Steffen Ingignoli findet dafür verschiedenste Gründe: "Es wäre ein Wunder, wenn wir ein mal zwei Spiele hintereinander mit dem gleichen Kader spielen könnten. Immer wieder waren Spieler verletzt oder anderweitig verhindert. Letztlich sind wir alle Amateure mit Arbeit, Familie und Freunden." Eine große Rolle habe aber auch der Umbau des Schwimmsport Leistungszentrums am Küllenhahn gespielt. Der liebgewonnene Trainingsort mit regelmäßigen Wasserzeiten und einem Kraftraum stand über den gesamten Verlauf der Saison nicht zur Verfügung. So mussten Trainer und Spieler in die Klingenhalle nach Solingen und in die wuppertaler Schwimmoper ausweichen. "Diese Bäder bieten leider nicht die guten Trainingsmöglichkeiten, die wir so am SSLZ schätzen." Auch an den Wechsel der beiden Top-Spieler Jure Stojanovic und Bohumil Ondraska in die erste Bundesliga musste sich die Mannschaft zunächst gewöhnen. Beide waren in der Vorsaison wichtige Spieler auf dem Center und im linken Rückraum gewesen. Diese Lücken mussten durch erfahrene Spiele geschlossen werden. So ist Lars Hebecker Torschützenkönig der gesamten Liga geworden. "Auch unsere Veteranen mussten dann noch einmal ran, um den Kader zu komplettieren. Ich bin froh, dass ich zeitweise auf diese erfahrenen Spieler zurückgreifen konnte."

Angesichts dieser Widrigkeiten ist Trainer Steffen Ingignoli dennoch zufrieden mit der Leistung der Spieler: "Natürlich ärgere ich mich noch immer über die ein oder andere Niederlage. Der wechselnde Kader auf Grund der Ausfälle ist jedoch auch eine Chance für unsere jungen Talente, die dementsprechend nachgerückt sind. Sie haben sich im Verlauf der Saison super weiterentwickelt. Jugendspieler Jannis Quell und Lukas Fürth debütierten schon in der vorigen Saison und sind seit dem schon fester Bestandteil der ersten Mannschaft. Kern der Mannschaft bleiben aber unsere erfahrenen Spieler, die das Spiel lenken und Aktionen richtig einsetzen können. Wir bedanken uns auch bei den Zuschauern, die uns im Winter in der Klingenhalle und im Sommer im Bendahl immer wieder unterstützen. Die Leute am Beckenrand zu sehen ist für mich und auch die Spieler immer wieder eine große Freude."

Nach dieser abwechslungsreichen Saison wartet auf Trainer und Mannschaft aber erst einmal die Sommerpause.

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Vincent Schmalor0

2018 habe ich den Posten als Vorstand "Öffentlichkeitsarbeit" übernommen. Seit dem kümmere ich mich in Kooperation mit Martin Ingignoli um die Veröffentlichungen und den Online-Auftritt der Wasserfreunde Wuppertal. Wasserfreund bin ich schon seit meiner Zeit als Wasserballspieler in der Jugend.

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