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Bericht von der Jahreshauptversammlung 2016

Rund 60 Mitglieder waren der Einladung am 13.04.2016 gefolgt und fanden sich im Gemeindesaal der kath. Kirchengemeinde St. Hedwig am Friedenshain ein.

Der 1. Vorsitzende, Peter Schwafferts, eröffnete die Sitzung um kurz nach 19 Uhr und stellte die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. Gegen das Protokoll der Jahreshauptversammlung des Vorjahres gab es keine Einwände, so dass es einstimmig genehmigt wurde.

Bericht des Vorstandes und der Abteilungen

Im Bericht des Vorstandes wies Peter Schwafferts auf ein erfolgreiches Jahr 2015 hin, wo sowohl Verbindlichkeiten bei der Bank abgebaut werden konnten, als auch gleichzeitig investiert werden konnte. Auch die Mitgliederentwicklung zeigt sich positiv. Das Jahr 2015 wurde einem positiven Saldo von 25 Mitgliedern beendet.

Da das Jahr 2015 ohne größere Reparaturen ausgekommen ist, standen zum Jahresende Mittel für Investitionen zur Verfügung. Im Laufe des Winters wurde die Damendusche & Umkleide komplett saniert und z. T. mit neuen Spinden ausgestattet. Im nächsten Jahr soll dann die Herrenumkleide folgen.

Finanzvorstand Lutz Volmer erläuterte die Bilanzzahlen für das Geschäftsjahr 2015 und stellte eine zufriedenstellende finanzielle Gesamtsituation fest. Durch kurzfristige Mitgliederkredite am Jahresende musste kein Kontokorrentkredit bei der Sparkasse in Anspruch genommen werden.

Auch aus der Wasserballabteilung gibt es viel Positives zu berichten. Die Wasserball-AG in Kooperation mit den Wuppertaler-Schulen läuft hervorragend und sorgt für den benötigten Wasserball-Nachwuchs. Die Startgemeinschaft mit dem SC Solingen läuft geräuschlos und wird fortgesetzt. In der 2. Wasserball-Liga belegt man aktuell einen der Top-Plätze und ist spielstark wie schon lange nicht mehr.

In der Schwimmabteilung wird Stefan Frielinghaus die Abteilungsleitung aus beruflichen Gründen nicht fortsetzen können. In den Kursen leisten unsere Übungsleiter hervorragende Arbeit, so dass fast alle Kurse im Anfängerschwimmen ausgebucht sind. Wünschenswert wäre es, wenn die Wasserfreunde auch wieder eine Wettkampfmannschaft hätten, für die Kinder, die die Schwimmlernkurse erfolgreich absolviert haben und dem Schwimmsport erhalten bleiben wollen.

In der Tennisabteilung steht Ulrich Rosenberger nicht mehr als Abteilungsvorstand zur Verfügung. Die Tennisabteilung hat nur noch 21 Mitglieder, so dass über die Zukunft der Abteilung ein gesonderter Punkt auf der Tagesordnung stand.

Jeanette Klemmer hat die Leitung der Abteilung Breitensport abgegeben, da sich die Familien aus beruflichen Gründen Richtung Hannover orientiert hat.

Jugendwart Marc Marquardt weiß auf das gemeinsame Vater-Kind-Zelten am ersten Juli-Wochenende hin. Anmeldungen sind über die Homepage der Wasserfreunde möglich.

Kassenprüfung

Die Kassenprüfer Eugen Matthes und Harald Bayer bescheinigten eine saubere Buchführung und schlugen die Entlastung des Vorstandes vor. Diese erfolge einstimmig.

Wahlen

Vor den anstehenden Wahlen der Vorstandsmitglieder erläuterte Peter Schwafferts, dass die Vereinbarkeit dieses Ehrenamtes mit Beruf und Familie nicht immer einfach ist. Dabei lobte er die Zusammenarbeit des gesamten Vorstandsteams, kündigte aber an, dass sowohl er als auch Finanzvorstand Lutz Volmer nur noch für die kommende Amtszeit von zwei Jahren kandidieren werde. Hier sollte bereits jetzt aus den Reihen der Mitglieder nach Nachfolgern gesucht werden. Gerne führt der amtierende Vorstand in das Amt ein und erläutert die Aufgaben.

Es wurde wie folgt gewählt:

VorsitzenderPeter Schwafferts
Vorstand FinanzenLutz Volmer
Vorstand BadMartin Ingignoli
Vorstand WasserballMartin Kraus
Vorstand SchwimmenThomas Berger
Vorstand TennisUlrike Demler
Vorstand Breitensportn. n.
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeitn. n.

Frau Jennifer Laborge wird zudem Thomas Berger als Beirätin in der Schwimmabteilung unterstützen um eine neue Kinderwettkampfmannschaft aufzubauen.

Für den Vorstand Breitensport suchen wir noch eine motivierte Person, die die Themen Aqua-Fitness und Sportangebote für Ältere nach vorne treiben möchte.

Als 2. Kassenprüfer wurde Herr Roger Wrighton gewählt.

Mangels Gegenkandidaten wurden alle Vorstandsmitglieder mit breiter Mehrheit gewählt.

Haushaltsplan 2016

Der im Amt bestätige Vorstand Finanzen, Lutz Volmer, stellte im Anschluss den Haushaltsplan für das Jahr 2016 vor, der sehr konservativ geplant ist. Auch im Jahr 2016 wird die finanzielle Konsolidierung im Vordergrund stehen.

Beitragsänderungen und Beitragsstruktur

Im Folgenden erläuterte Martin Ingignoli die vom Vorstand vorgeschlagene Änderung der Beitragsstruktur und Beitragshöhe. Ziel der Änderung der Beitragsstruktur ist es, die gute Arbeit in der Nachwuchsförderung zu honorieren und die Mitgliedschaft für Kinder in den Sportabteilungen attraktiver zu machen ohne dabei als kostengünstiger Dienstleister ausgenutzt zu werden. Weiteres Ziel war eine vereinfachte und transparente Beitragsstruktur, die von Neumitgliedern direkt verstanden wird. Ohne versteckte Gebühren und Zulagen.

Nach umfangreicher und z. T. kontroverser Diskussion wurde die folgende Beitragsstruktur mit den folgenden Beitragen mehrheitlich beschlossen.

Zudem wurde eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 30,- EUR pro Aufnahmeantrag eingeführt. Dafür entfallen sämtliche Gebühren in Zusammenhang mit der Ausstellung der Mitgliedskarten.

Aktive Sportler und Kursteilnehmer in den Schwimmkursen der Schwimm- und Wasserballabteilung zahlen zukünftig 25,- EUR pro Jahr.

Ebenfalls entfallen ist die Reparatur- und Investitionsumlage für jedes erwachsene Mitglied in Höhe von 15,- EUR. Diese wurde preislich in den Gesamtbeitrag integriert.

Um bei der Beitragszahlung flexibler zu werden, ist es zukünftig möglich, den Beitrag auch halbjährlich zu zahlen. Deshalb wurden folgende Beitragszahlungstermine beschlossen:

  • Jährliche Zahlweise zum 25.02. eines jeden Jahres
  • Halbjährliche Zahlweise zum 01.01. und 01.07. eines jeden Jahres

Die Änderung der Zahlweise ist auf Antrag möglich.

Die Änderungen treten für Mitglieder zum 01.01.2017 in Kraft. Für Neu-Mitglieder gelten die Beiträge ab dem 01.05.2016.

Zukunft der Tennisabteilung

Die Zukunft der Tennisabteilung stand als gesonderter Punkt auf der Tagesordnung. Aktuell hat die Tennisabteilung nur noch 21 Mitglieder, von denen nur noch rund 10 Personen aktiv die beiden Tennisplätze nutzen. Des Weiteren ist einer der Plätze an den Betriebssport der Barmenia Versicherungen vermietet. Die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und Vermietung decken allerdings die Kosten nicht mehr zu 100 %. Von Seiten der Stadt Wuppertal liegt das Angebot vor, die Plätze zurückzubauen und das Gelände zu renaturieren. Es wurde vereinbart, dass der Vorstand mit der Stadt weiter Gespräche über die Dauer des Angebotes führt. Sollte das Angebot nur für 2016 gelten, ist der Vorstand beauftragt, die Abwicklung des Geländes und der Tennisabteilung einzuleiten.

Sonstiges

Unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ berichtete der Spielplatzbeauftragte über den Fortgang der Arbeiten am neuen Kinderspielplatz und Streetballplatz. Dank großzügiger Material- und Geldspenden kann der Kinderspielplatz Anfang der Saison fertiggestellt werden und soll am 4. Juni im Rahmen eines Kinderfestes offiziell eingeweiht werden.

Aus den Reihen der Mitglieder gab es einen Antrag, die Satzung der Wasserfreunde auf einen aktuellen, modernen Stand zu bringen. Auf Initiative von Wolfgang Hahnemann wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die bis zur nächsten Jahreshauptversammlung eine neue Satzung erarbeitet und den Mitglieder vorschlägt.

Nach gut 2,5 Stunden beendete Peter Schwafferts eine sehr harmonische JHV und wünscht allen Mitgliedern ein „Gut Nass“.

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Peter Nocke feiert seinen 60. Geburtstag im Traditionsclub

Unser „Piet“ ist 60! Von Alter keine Spur – auch mit 60 noch Training, Wettkampf und Rekorde

Sportikone und neues Wasserfreunde-Ehrenmitglied Peter Nocke feiert im Traditionsclub

Peter Nocke bei seinem 60. Geburtstag

Peter Nocke bei seinem 60. Geburtstag

Gestern Abend feierte der Spitzensportler, unser „Wasserfreund“ und der Wuppertaler „Jahrhundertsportler“ Peter Nocke, im Kreis seiner Familie und Freunde in seinen 60. Geburtstag hinein. Ort des Geschehens: Das Restaurant KriegsFuss, ganz zufällig auf dem Gelände der Wasserfreunde Wuppertal gelegen. Mit dabei seine adrette und hoch betagte Frau Mutter, seine Ehefrau Anja sowie der hoch gewachsene und erfolgreiche Sohn Christopher, zu dem Peter ein sehr inniges Verhältnis hat, ehemalige Sportler, Freunde und natürlich Wasserfreunde.

Denn Peter Nocke ist immer noch treuer und überzeugter Wasserfreund. Und das seit über 40 Jahren. Peter leistet nicht nur eine sehr erfolgreiche Arbeit im Vorstand der Wasserfreunde Wuppertal, er sorgt zudem seit fast 20 Jahren für Angst und Schrecken bei seinen Konkurrenten um Medaillen und Rekorde im Masters-Schwimmsport und zwar national wie international. Auch als Masters-Schwimmer, so lautet übrigens im deutschen Schwimmverband die angenehme Umschreibung für hoch ambitioniertes Seniorensportschwimmen, trainiert Peter engangiert, erringt unzählige Deutsche und einige europäische Meistertitel und schwimmt am laufenden Band Master-Rekorde.

Peter Nocke zu aktiven Zeiten

Links: Peter Nocke feuert Mannschaftskameraden an.
Rechts: Peter Nocke im Kreise der Mannschaft

Peter hat bisher über 40 Jahre lang mit seinen Erfolgen auch für einige Publizität unserer Wasserfreunde Wuppertal gesorgt und seinerzeit durchaus einen „Schwimm-Boom“ ausgelöst und zur Bezeichnung „Schwimmhochburg Wasserfreunde Wuppertal“ beigetragen. Nicht zu vergessen ist, dass in den 1960er und 1970er Jahren der Schwimmsport, wie auch andere olympische Sportarten, eine enorme Popularität hatten. Die Rückkehr der Athleten von internationalen Meisterschaften, besonders jene des Peter Nocke von den Olympischen Spielen in Montreal 1976 endete mit einem Bad in der Menge. So wurde auf dem voll besetzten Bahnhofsvorplatz von Wuppertaler Sportbegeisterten und Journalisten die Ankunft des Medaillengewinners ausschweifend gefeiert.

Deswegen darf hier einmal in Würdigung des Jubilars ein wenig zurück geblickt werden, besonders für die zahlreichen neuen und jüngeren Mitglieder, die wir in den vergangenen Jahren bei uns begrüßen durften, ist ein Rückblick in die 1970er Jahre spannend und interessant.

Ein kleiner Rückblick: Peter Nocke – Angstgegner für Europas Spitzenschwimmer zwischen 1973 und 1977

„Schon wieder Peter Nocke“ – so oder ähnlich muss es verschiedenen bis dahin erfolgsverwöhnten Schwimmern herausgerutscht sein, als Peter Nocke 1972 die nationale und 1973 die internationale Schwimmbühne betrat. Allen voran dürfte Klaus Steinbach diese Gedanken gehabt haben. Er hat nämlich besonders 1974 den Peter unterschätzt und den Kontrahenten Roger Pyttel mehr im Visier gehabt. Pech für ihn, gut für Peter. Denn Peter wurde Europameister. Und das mehr als einmal. Aber dazu später mehr.

Peter Nocke, Ralf Beckmann, Mark Spitz und Klaus Steinbach

Peter Nocke neben Ralf Beckmann, Mark Spitz und Klaus Steinbach (v. r. n. l.)

An ihm sind seinerzeit auf jeden Fall einige beachtliche europäische Sportgrößen verzweifelt, konnten sie doch in seiner „Ära“ zwischen 1974 und 1977 nicht gegen ihn gewinnen; egal ob es sich um einen Klaus Steinbach, einen Wladimir Bure oder einen Andrej Krylow handelte.

So war „Pete“ in seiner Zeit bei den bundesdeutschen Meisterschaften sowieso über 100, 200 und einmal auch über 400 Meter Freistil nicht zu besiegen. Bereits mit 18 Jahren war er überdies 1973 bei der WM in Belgrad erfolgreich, als er mit der 4x200 Meter Freistilstaffel Bronze hinter den US-Amerikanern und den Australiern holte. Es folgte eine sagenhaft erfolgreiche EM in Wien 1974 mit fünf Goldmedaillen, eine WM in Cali 1975 mit der Goldmedaille in der 4x200 Meter Freistilstaffel sowie jeweils der Silbermedaille in der 4x100 Meter Freistilstaffel bzw. der 4x100 Meter Lagenstaffel.

Peter Nocke in Montreal

Peter Nocke in Montreal: So sieht die Freude über eine olympische Medaille aus

Für Peter persönlich ist sicherlich seine Bronzemedaille im legendären 100 Meter Finale der Olympischen Spiele in Montreal 1976 von herausragender Bedeutung. Es war jenes 100-Meter-Rennen, in dem erstmals ein Schwimmer unter der bis dahin magischen 50-Sekunden-Marke blieb. Peter Nocke konnte mit seiner Zeit von 51,31 Sekunden „nur“ von den US-Amerikanern James Montgomery mit 49,99 Sekunden und Jack Babashoff in 50,81 Sek. geschlagen werden und landete in jenem historischen Finale als bester „Nicht-Amerikaner“ auf Rang drei. Bis heute ist dies die letzte deutsche Medaille bei olympischen Spielen über 100 Meter Freistil! Dass Peter zudem in Montreal Bronze mit der 4 x 100 Meter Lagenstaffel holte, wird oft im Schatten der 100 Meter Freistil vergessen.

Im nacholympischen Jahr 1977 wiederholt Pete sodann noch einmal seine europäischen Erfolge und holt vier Mal Gold. Danach geht er erst einmal mit Mark Spitz im sogenannten Team Arena auf Werbetour, agiert als einer der Sportrepräsentanten der Firma Arena, bevor er dort weiter unter Vertrag genommen wird. Mit Schwimmsport ist vorerst Schluss.

Schade, dass die unsinnigen Amateurstatuten seinerzeit den abrupten Wechsel in die Berufswelt beschleunigt haben. Denn, olympische Schwimmer waren reine Amateure und wurden gesperrt, sobald sie mit ihrem Sport Einnahmen erzielten. So war Peter leider schon 1978 in seinem Beruf unterwegs, wo doch im eigenen Land die Schwimm-Weltmeisterschaften ausgetragen wurden. Nicht auszudenken, was gewesen wäre, wenn ... Aber das ist Schnee von gestern.

Allerhand Legenden und Stories – selbst „DER SPIEGEL“ lügt 1974

„Faulheit siegt“ titelt DER SPIEGEL in seiner 35. Ausgabe 1974 und behauptet über den Wasserfreund Peter Nocke: „Anders als die meisten Schwimmer der Wasserfreunde Wuppertal trainierte er nur mäßig und unlustig, kaum länger als eine Stunde pro Tag, nie mehr als fünf bis sechs Kilometer zurücklegend.“

Oh ha, fünf bis sechs Trainingskilometer in einer Stunde. Das ist dann jeden Tag mehrmals hintereinander Langstreckenweltrekord. Sicherlich hat unser Peter mit seiner Aussage im Interview: „Ich nutze jede Gelegenheit, um hartem Training auszuweichen“, dem Vorurteil der Faulheit Vorschub geleistet.  Zutreffend im SPIEGEL-Artikel ist aber die Prognose des seinerzeitigen Ko-Trainers der Wasserfreunde, Ernst-Joachim Küppers: „Und 1976 in Montreal bei den Olympischen Spielen gewinnt die Geldmedaille nur, wer Peter Nocke schlägt.“

In Wahrheit aber dürfte sein Erfolgsrezept anders ausgesehen haben. Nicht nur, dass laut Cheftrainer Heinz Hoffmann bei Peter Nocke „30 Prozent Trainingsfleiß und 70 Prozent Talent ausschlaggebend“ seien. Er hat wie andere Spitzensportler, z. B. ein Mark Spitz auch, das richtige Gefühl für die richtige Trainings-Dosierung und merkt intuitiv, ab wann Training schädlich wirkt. Und dann lässt er es. Punkt. So einfach ist das.

Hinter seinen sportlichen Erfolgen steht zudem eine bemerkenswerte Wettkampfpsyche, die etwas Archaisches hat. Ralf Beckmann, der als früherer Bundes- und Wasserfreunde-Trainer den Peter sehr gut kennt, hat treffend bemerkt: „Ich kenne keinen Sportler mit einer derartigen Psyche. Der gewinnt aus Angst zu verlieren. Bei anderen Spitzenschwimmern geht dieses Prinzip leider oft umgekehrt, sie verlieren aus der Angst heraus, vielleicht nicht gewinnen zu können. Und dann benötigen sie Psychologen“.

Kein Wunder also, dass Peter in den entscheidenden Situationen, bei nationalen und internationalen Meisterschaften und jeweils in den Finalläufen, herausragende Zeiten präsentiert und siegreiche Platzierungen erringt. Sehr zum Leidwesen vor allem für den ebenso herausragenden Schwimmsportler Klaus Steinbach und andere europäische Spitzenschwimmer. So hat er selber schon über Konkurrenten gesagt: „Kann sein, dass der bei einem Wettkampf eine schnelle Zeit geschwommen ist. Aber, er muss mich erst mal im direkten Vergleich schlagen.“

Der 60 jährige Peter Nocke wird Ehrenmitglied der Wasserfreunde Wuppertal 1883 e. V.

Es ist nun auch an der Zeit, dass wir Wasserfreunde zusammen mit der Gratulation zum 60. Geburtstag das Mitglied Peter Nocke zum Ehrenmitglied ernennen. Die Verdienste um  unseren Verein sind umfassend und maßgeblich. Als aktiver Sportler war er schon ein Botschafter unseres Clubs, als Masters-Sportler sorgt er weiterhin für Publizität unseres Vereins und verbindet unseren Namen mit Spitzenleistungen. Auch als zweiter Vorsitzender in unserem Vorstandsteam leistet Peter eine hervorragende Arbeit und hat maßgeblich mit dazu beigetragen, dass wir es geschafft haben, den Verein in einer historisch schwierigen Lage aus derselben herauszuholen. Heute verzeichnen wir Mitgliederzuwachs, investieren und optimieren sogar die Kapitalsituation des Vereins. Daran hat Peter einen großen Anteil.

Der Vorstand um den Vorsitzenden Peter Schwafferts hat in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, dem Vereinskameraden Peter Nocke den Titel Ehrenmitglied der Wasserfreunde Wuppertal zu verleihen.

Lieber Piet, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und zur Ehrenmitgliedschaft – vielen Dank für Deinen Einsatz für unsere gemeinsame Sache, alles Gute, Gesundheit und Glück!

Dein Peter Schwafferts, Vorsitzender

Im Namen des gesamten Vorstands der Wasserfreunde Wuppertal 1883 e. V.

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Zukunftswerkstatt - Quo vadis Wasserfreunde?

Zukunft der Wasserfreunde Wuppertal 1883 e. V. – Zukunftswerkstatt macht den Verein fit für die Zukunft

Liebe Mitglieder, an dieser Stelle möchte ich über einen nicht alltäglichen Teil unserer Arbeit berichten und Sie gleichzeitig neugierig mach auf das, was wir unter Wasserfreunde 4.0 verstehen.

Sollte ich nicht nur Ihre Neugier geweckt haben, sondern auch Ihre Lust zum Mitmachen aktiviert haben, melden Sie Ihr Interesse an der Mitarbeit bitte unter der E-Mail-Adresse E-Mail schreiben an. Wir freuen uns über die Erweiterung der Gruppe, vor allem auch auf weibliche Mitglieder, die ja vielleicht einen anderen Blick auf die Dinge werfen.

Tradition mit Moderne verbinden – ein Team aus erfahrenen und verbundenen Wasserfreunden

Unter der Leitung des geschäftsführenden Vorstandes und der Moderation eines erfahrenen Moderators erarbeitet eine Steuerungsgruppe ambitionierter, erfahrener sowie engagierter Mitglieder ein Zukunftskonzept für den Club.

Leitlinien, die uns leiten

  • wir wollen die Jahrgänge nicht ignorieren, die so lange den Verein schon tragen,
  • wir wollen mehr für junge Familien/Alleinerziehende tun,
  • wir wollen maximal lange Nutzungszeiten (April/Mai bis Sept/Okt.) bieten,
  • wir wollen anspruchsvolle Konsumenten (Singles/Paare einbinden),
  • wir wollen Sportlern eine gute Sportstätte bieten und
  • wir wollen und wirtschaftlich solide aufstellen

An dem Projekt arbeiten bisher mit:

Aus dem Vorstand:

  • Peter Schwafferts
  • Peter Nocke
  • Lutz Volmer
  • Martin Ingignoli
  • Martin Kraus
  • Stefan Frielinghaus
  • Thomas Berger

Aus dem Kreise der Mitglieder:

  • W. Hanemann
  • Prof. Dr. P. Hennicke
  • Dr. U. Hindrichs
  • B. Doth
  • K. Ingignoli
  • H. Bayer

Von der Froschperspektive in die Vogelperspektive

Es ist wichtig, für das Anliegen „Zukunftswerkstatt“ eine separate Gruppe zu bilden, da unsere (ehrenamtliche) Vorstandsarbeit von der Bewältigung täglicher, längstenfalls saisonaler Probleme gekennzeichnet ist. Für den Blick in die Zukunft müssen wir die Froschperspektive verlassen, hierfür benötigen wir den Wechsel in die Vogelperspektive.

Der Blick darf ruhig im ersten Schritt zu „radikalen“ Vorschlägen führen, die am Ende im Vorstand verdaut und die auf der Mitgliederversammlung diskutiert und in Teilen beschlossen werden sollen.

Konkrete Herausforderungen für einen Verein im Wuppertal 2015

Wir sehen dabei natürlich die konkreten Herausforderungen, die ein Sportverein mit eigener Sportstätte und eigenem Clubgelände in der Traditionsstadt Wuppertal neben den Energiekosten und dem Wertewandel bewältigen muss:

  • den Modernisierungsbedarf der Sport- und Freizeitstätte,
  • die Altersstruktur des Vereins,
  • die Altersstruktur der Stadt,
  • die Sozialstruktur der Stadt,
  • die Sportstruktur der Stadt und die
  • besondere Bäder- und Sportstättensituation der Stadt.

Überdies sehen wir die Situation der jungen Familien, der Alleinerziehenden, der „neuen Familien“ sowie die schwierige Abstimmung zwischen Freizeit und Arbeit bei Berufstätigen.

Vor diesem Hintergrund entwickeln wir ein Zukunftskonzept für den Verein, sozusagen Wasserfreunde Wuppertal 1883 e. V. „4.0“ (wobei 1.0 für die Gründungsphase, 2.0 für die Wachstumsphase, 3.0 für die Phase der Sporterfolge und des Erfolgsrausches und 4.0 für die Phase der Innovation steht.).

Bisher haben sich im Vorfeld von und nach einer ersten Sitzung folgende mögliche Szenarien herausgebildet:

Alles beim AltenModernisierung
und Erweiterung
mit Wellness:
Premium-Club
im Club über
Zusatzbeitrag
ohne Öffnung
Modernisierung
und Erweiterung
mit Wellness
Teilöffnung und
Mitgliedschaft
Modernisierung
und Erweiterung
mit Wellness
Vollöffnung

Grau unterlegt sind die Szenarien, die wir zurzeit für wahrscheinlich halten. Dennoch werden alle vier radikal, d. h. konsequent inhaltlich zu Ende gedacht, um am Ende eine stufenweise zu erreichende optimale Variante zu haben.

Unser nächstes Treffen ist geplant für (Änderung vorbehalten):

Samstag,
30. Mai 2015,
11:00 Uhr
im Seminarraum (Restaurant).

Ihr

Peter Schwafferts
(1. Vorsitzender)

Für die Zukunftswerkstatt haben wir eine feste Seite eingerichtet, über die wir Ihnen die aktuellen Ergebnisse der Diskussion zur Verfügung stellen werden.

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Mitgliederinformation November 2014

Liebe Mitglieder,

die Sommersaison 2014 liegt fast zwei Monate zurück und es wird Zeit, einen Blick auf das Geschaffte zu werfen und dann nach vorne zu blicken.

Unser Herzstück, das Schwimmbecken, ist wieder in Ordnung. Unser Bad, das in den 1960er Jahren in Eigenregie gebaut worden ist, ist zwar in die Jahre gekommen, aber durch unsere seit Jahren betriebene Instandsetzungspolitik der kleinen Schritte und die parallele energetische Sanierung, haben wir es schon ganz schön auf Zack gebracht. Kein Hochglanzneubau der neueren Art ist es, aber eine gut in Stand gesetzte 50-Meter-Bahn mit einer soliden Wanne und einer einmaligen Wasserqualität.

Tolle Helfer, die richtig was bewegen.

Rohrbruch

Auf dem Bild schwer zu erkennen. Das Leck, das für den Wasserverlust im Schwimmbecken gesorgt hat, verbirgt sicht 80 cm tief im Erdreich in der Verbindungsleitung zwischen Schwimmer- und Kinderbecken.

Ähnlich wie bei vielen traditionellen bergischen Betriebsgebäuden, denen man das jahrzehntelange Wachstum durch angesetzte Gebäudeteile ansehen kann, sind auch bei uns nicht alle Baupläne vorhanden. So können wir von Glück reden, dass unser Mitgliedsbetrieb Hebbecker Sanitär und Heizung, namentlich der Eigentümer Jürgen Hebbecker, die schwierige Fehlersuche bei zum Teil unklarem Rohrverlauf hinbekommen hat. Alle aufwändigen Ausschachtungsarbeiten für die Lecksicherung haben unsere unermüdlich daran arbeitenden Mitarbeiter Jochen Klein und Lothar Dongus erledigt und Jürgen Hebbecker hat das Leck längst geschlossen.

Unseren Abbau des Investitionsstaus zurückliegender Jahrzehnte beheben wir seit 2009 Jahr für Jahr. So mussten und müssen Betriebsgeräte und Teile des Bades erneuert werden. Die hierfür zurückgestellten Eigenmittel und zum Teil beachtenswerte Förderungen sollten auch weiterhin dazu ausreichen. So können wir auch auf einen regen Schwimmbetrieb im kommenden Jahr 2015 in unserem idyllischen Bad blicken.

Energetische Sanierung 2.0

Seit 2009 arbeitet der Vorstand intensiv am Thema Badsanierung und Energiekonzept. Zunächst mit Hilfe eines Energieberaters und beratender Mitgliedsbetriebe. Das Ergebnis: Lohnenswerte Kernaufgaben sind inzwischen erledigt, nämlich: Wärmeverlustreduzierung zum alten Geschäftsstellen- und Kabinengebäude sowie Ergänzung bzw. Teilerneuerung der Heizungsanlage und Wärmeverlustreduzierung durch die Beckenabdeckplane. Mit Hilfe unseres Vereinsmitgliedes und Experten, dem „Energiepapst“ und ehemaligen Präsidenten des Wuppertalinstituts Prof. Dr. Hennecke, wollen wir die zweite Phase der energetischen Sanierung angehen. Mit welcher Innovation wir aufwarten werden, dürfen Sie gespannt erwarten.

Aktionen 2014/2015

Unser neues Vorstandsmitglied, Jeannette Klemmer, hat sich schon mit einer Reihe von Vorschlägen eingebracht. Sie nimmt sich der Themen "Programm für Mütter, Kinder und Familien" sowie der "Gewinnung neuer Mitglieder" an. Für 2015 sind gleich mehrere Aktionen mit diesen Gruppen geplant. Auch (gesunde) Bewegungsprogramme außerhalb des Beckensports sind in Planung.

Für den Winter wollen wir zwei Veranstaltungen anbieten:

  • Das Adventstreffen 2014
  • Ein Rockkonzert 2015 für die Musikjahrgänge der 1960er bis heute – auch hierzu erfolgt noch eine Termininformation in Zusammenarbeit mit „Der Börse“.

Danke für das konstruktive Engagement

Zur nächsten Vorstandssitzung, die eine offene Vorstandssitzung sein wird, haben sich Vertreter verschiedener Gruppen des Vereins als Gäste angemeldet. Diese haben vor Ort die Gelegenheit, unsere regelmäßigen Themen sowie die Problemlösungs- und Entwicklungsansätze kennen zu lernen und damit einen Teil unserer Arbeitskultur mitzuerleben. Obwohl wir hierüber umfänglich auf den jeweiligen Mitgliederversammlungen berichten, ist diese Form der Information eine gute Gelegenheit, unterjährig interessierte Mitglieder auf dem Laufenden zu halten und an der Thematisierung zu beteiligen. Ich bin sehr froh, auf eine so große Zahl von mit uns verbundenen Förderern und Helfern blicken zu können und möchte bei dieser Gelegenheit Danke sagen für Ihre Ratschläge, Arbeitsleitungen, Geldspenden und auch die Geduld, das Vertrauen und die konstruktive Kritik. Dieser Unterstützerkreis hat uns in der Vergangenheit stets in die Lage versetzt, Herausforderungen zu meistern.

Mit herzlichen Grüßen im Namen des gesamten Vorstands.

Ihr
Peter Schwafferts

Vorsitzender der Wasserfreunde Wuppertal 1883 e. V